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CBD | Cannabidiol

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Cannabidiol, besser bekannt unter seiner Abkürzung CBD, ist ein Stoff, der in verschiedenen Hanfsorten vorkommt und mittlerweile in aller Munde ist. Forschungen und Untersuchungen zeigten längst, dass man der Cannabispflanze nicht gerecht wird, wenn man sie lediglich auf den berauschenden und psychoaktiven Stoff Tetrahydrocannabinol (THC) reduziert. Tatsächlich verfügt die bis zu vier Meter hoch werdende Staude über mindestens 100 Cannabinoide. CBD ist dabei das Cannabinoid mit der höchsten Konzentration und verfügt über viele positive Eigenschaften. Selbst hoch dosiert sind kaum Nebenwirkungen bekannt.

Stattdessen haben sich im therapeutischen Rahmen inzwischen eine Vielzahl von Nutzen des Wirkstoffes bemerkbar gemacht. Dazu gehören schmerzlindernde sowie beruhigende Wirkungen auf den menschlichen Organismus, welche den Heilungsprozess unterstützen können. Und auch bei Entzündungen kann das Cannabidiol äußerst wirksam sein. Diese werden temporär entweder durch verletztes Gewebe oder bakterielle Krankheitserreger ausgelöst oder aber kommen als anhaltende Entzündungen oder Fremdstoffe auf.

Auch in diesem Zusammenhang hat sich CBD bereits als wirksam erwiesen und hemmt nicht nur Entzündungen und Schmerzen, sondern kann auch bei der Ursachenbekämpfung äußerst hilfreich sein. 

Was steckt in der Hanfpflanze?

Mit der Hanfpflanze werden schnell CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) in Verbindung gebracht – CBD ist hierbei sicherlich ein „big player“ ohne psychoaktive Effekte und dahingehend auch immer mehr in das Interesse der Öffentlichkeit, der Forschung und der komplementären Lehre gerückt. Aber in der Pflanze steckt noch so viel mehr. Auch andere Bestandteile sollten genauer unter die Lupe genommen werden, denn vor allem deren Zusammenspiel ist nicht zu verachten.

Mehr als 600 Inhaltsstoffe der Cannabispflanze sind bekannt. Davon über 200 Terpene, mehr als 100 Cannabinoide, 50 Hydrocarbone und über 200 sonstige biochemische Verbindungen wie beispielsweise Flavonoide. Neben den Cannabinoiden heben sich insbesondere die Terpene hervor. Somit sind sicherlich mehr als 500 Inhaltsstoffe im Hanf vorkommend, zum überwiegenden Teil Nicht-Cannabinoide. Zuerst nicht im Rampenlicht von Untersuchungen stehend, gewinnen insbesondere die Terpene an großer Bedeutung und resultieren in einem eigenen Forschungsgebiet

Terpene in der Hanfpflanze Kategorien

Terpene in der Hanfpflanze

In der Hanfpflanze selbst wurden bereits über 200 Terpene nachgewiesen. Jede einzelne Pflanze verfügt über spezielle Terpen-Kombinationen – bei derselben Sorte von Cannabis ist diese aber ähnlich. Diese Terpene sind Öle, welche von den Drüsenhaaren der Hanfpflanze ausgeschieden werden und sind maßgeblich für den Geruch und den Geschmack verantwortlich. Der typische „Hanfgeruch“ stammt nämlich nicht von CBD oder gar THC, es sind die Mono- und Sesquiterpene welche sich in den ätherischen Ölen von Cannabis finden und den besonderen Duft ausmachen. Wenn wir also den charakteristischen Duft von Cannabis wahrnehmen liegt dies an den Terpenen, welche wir riechen können. Mehr als 200 Terpene finden sich in der Cannabispflanze

Folgenden Cannabis-Terpenen werden additive, synergistische oder antagonistische Wirkungen zugeordnet:

  • Mycren
  • Limonen
  • Alpha-Pinen
  • Linalool
  • Βeta-Caryophyllen
  • Mycren

Das mit Abstand am häufigsten vorkommenden Terpen in der Hanfpflanze ist Mycren. Mit bis zu 60%-Anteil in ätherischen Ölen existierend, besticht es durch sein erdiges und kräuterartiges Aroma, ähnlich jenem von Nelken. Viele andere Pflanzen enthalten Mycren wie zum Beispiel Hopfen, Zitronengras, Lorbeerblätter, Eisenkraut, Eukalyptus, wilder Thymian, Ingwer, Weihrauch oder Zitronengras.

Dem Entourage Effekt mit Mycren sind durch einige Forschungen auf diesem Gebiet schlaffördernde, schmerzstillende, entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften zuzuschreiben. Hierbei sind Mycren in erster Linie ein natürliches Insektizid, das von Pflanzen zur Abwehr eingesetzt wird.

Unsere Empfehlung

Welche Cannabinoide gibt es? Wie profitieren wir dadurch?

 

THC

Delta-9-Tetrahydrocannabinol – das vielleicht wichtigste Cannabinoid. Viele therapeutische Anwendungen. Wirkt psychoaktiv, schmerzlindernd, aufheiternd, muskelentspannend, appetitanregend…

CBD

CBD (Cannabidiol) ist einer von zahlreichen Cannabinoiden der Hanfpflanze. Aufgrund der vielfältigen Wirkung von CBD wird die Substanz bei vielen verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht psychoaktiv und löst keinen Rausch aus CBD als Substanz ist vollkommen legal (diverse Landesgesetze sind zu beachten)

CBC

Cannabichromen ist das am zweithäufigsten vorkommende Cannabinoid. Nicht psychoaktiv. Kann die Wirkung von THC unterstützen. Schmerzlindernd, beruhigend, antidepressiv.

CBN

Cannabinol ist ein ein Oxidationsprodukt von THC. Wirkt leicht psychoaktiv, beruhigend, antibakteriell, kann den Augeninnendruck senken.

CBDV

Cannabidivarin ist ein Homolog des CBD. Kommt in Cannabis-Landrassen vor. Wirkt nicht psychoaktiv, antiepileptisch, krampflösend.

THC-A

9-Tetrahydrocannabinolsäure ist mit dem THC verwand. Wirkt nicht psychoaktiv, entzündungshemmend, appetitanregend.

THC-V

Tetrahydrocannabivarin ähnelt dem THC. Es wirkt leicht psychoaktiv, appetitzügelnd, gegen Erschöpfung, Stress und zur Förderung des Knochenwachstums.

CBG

Cannabigerol ist ein Phytocannabinoid, welches im Nutzhanf vorkommt. Es wirkt nicht psychoaktiv, entzündungshemmend, schmerzlindernd

Welche Cannabinoide gibt es

Gewinnung des Rohstoffes CBD

Am Anfang steht die Ernte, Trocknung und Aufarbeitung des Grundmaterials. Danach werden die Pflanzenteile geschrotet oder gehäckselt. Im Fall von Cannabidiol oder THC muss das Material auch noch kurz und stark erhitzt werden, damit sich die aktiven Substanzen bilden.

CBD-Extraktion mit Kohlenwasserstoffen

Die Extraktion mit Kohlenwasserstoffen wie n-Heptan ist eine der gängigsten Methoden. Da der Naturstoff CBD nicht besonders gut wasserlöslich ist, sind paraffinische Lösungsmittel eine gute Wahl. In einer speziellen Apparatur wird das Pflanzenmaterial immer wieder mit frischem Lösungsmittel durchspült, bis es erschöpft ist. Das n-Heptan wird am Ende abdestilliert und die letzten Spuren davon unter vermindertem Druck entfernt. Das Verfahren ist bekannt und kann leicht durchgeführt werden.

Superkritisches Kohlendioxid zur CBD-Extraktion

Kohlendioxid ist eigentlich ein Gas, unter Druck ist es eine farblose Flüssigkeit. Erhitzt man es unter Druck, so wird es superkritisch und verhält sich sowohl wie ein Gas als auch wie eine Flüssigkeit. In diesem Zustand dringt es ohne Probleme in den getrockneten Hanf ein und löst die darin enthaltenen Wirkstoffe. Auf diese Weise wird z. B. auch Koffein aus Kaffeebohnen extrahiert. Anschließend trennt man Kohlendioxid und festes Pflanzenmaterial und lässt das Kohlendioxid verdampfen. Der technische Aufwand dieses Verfahrens ist sehr hoch.

Alkohole und pflanzliche Öle zur Extraktion von CBD

Alkohole wie Ethanol und Methanol können analog zu z.B. n-Heptan zur Extraktion genutzt werden. Da sie aber andere Lösungsmitteleigenschaften aufweisen, extrahieren sie nicht genau dieselben Substanzen aus dem Hanf. Mit der richtigen Wahl des Lösungsmittels kann man also das Ergebnis positiv beeinflussen. Alternativ kann man den Hanf in pflanzliches Öl einlegen und so einen Direktauszug herstellen.

In allen Fällen erhält man ein Rohextrakt, das neben Cannabidiol auch noch weitere Naturstoffe, THC, Wachse sowie pflanzliche Fette und Öle enthält. Diese müssen voneinander getrennt werden. In der Aufarbeitung von solchen Gemischen (sehr ähnlich der Aufarbeitung von Aktiven Pharmazeutischen Substanzen, API) werden gerne paraffinische Kohlenwasserstoffe genutzt. Sie finden Anwendung in Verfahren wie Kristallisation, Chromatographie oder zum Waschen der fertigen Substanz. Besonders geeignet sind n-Pentan, n-Heptan, n-Octan oder iso-Octan aufgrund ihren physikalischen Eigenschaften (u.a. Siedepunkt, Lösungsvermögen).

Das gereinigte CBD kann nun weiterverarbeitet werden, meist gelöst in einem neutralen Pflanzenöl. Das Trägeröl erhöht die Bioverfügbarkeit des Cannabidiol im menschlichen Körper. Dieses Öl wird für äußere und innere Anwendungen angeboten. Es sind aber auch andere Verwendungen denkbar, so zum Beispiel in Kosmetik, Getränken, Müsliriegeln, Nahrungsergänzung oder Süßigkeiten

Fazit

Um CBD aus der Hanfpflanze zu gewinnen, gibt es also verschiedene Extraktionsverfahren. Eine der gängigsten Methoden ist die Extraktion mit Kohlenwasserstoffen wie n-Heptan, aufgrund ihrer vorteilhaften physikalischen Eigenschaften. Nach der Aufarbeitung des Rohextrakts wird das gereinigte CBD weiterverarbeitet und in den meisten Fällen in einem neutralen Pflanzenöl gelöst.

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